Zuse goes Guide3D

Das interaktive Informations- und Wegeleitsystem begeistert die Urväter der Computertechnologie

Berlin, 22. April 2010. Als Repräsentant innovativer Hightech-Startups stellte sich 3d-berlin mit dem Informationssystem Guide3D am Dienstag den 20. April bei der Auftaktveranstaltung zum Zuse-Jahr 2010, im Deutschen Technikmuseum Berlin und unter der Schirmherrschaft von Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung) dem Urteil bewandter Wissenschaftler und Unternehmer.

Wirtschaft braucht gut durchdachte und kreative Ideen

Rund 400 geladene Gäste kamen in das Technikmuseum um den Computerpionier Konrad Zuse zu gedenken. Beiträge von Prof. Dr. Horst Zuse (ältester Sohn Konrad Zuses), Prof. Dr.-Ing. Hermann Flessner (langjähriger Freund Konrad Zuses) oder auch Prof. Dr. Gunter Dueck (IBM Deutschland) trafen jedoch schnell den wesentlichen Grund der Zusammenkunft von Neugründern und Altpionieren. Es geht neben dem Erfinder des Computers um den Gedanken visionäre Ideen zu entwickeln und diese konsequent durchzusetzen. Staatssekretär Thomas Rachel formulierte sinngemäß in seiner Rede „Um die großen Problemfelder der Wirtschaft lösen zu können, brauchen wir Tüftler- und Entwickler, die die Technologie- und Ideenführerschaft beschreiten. Deutschland muss wieder Gründerland werden, Unternehmergeist muss Anerkennung und Förderung genießen.“

Guide3D – Die zukunftsträchtige Innovation

Das von 3d-berlin entwickelte Informationssystem Guide3D leitet Besucher von komplexen Gebäuden durch dreidimensionale Visualisierung (Virtual Reality) zu ihrem gewünschten Ziel. „Wir haben einen Weg gefunden die virtuelle Darstellung von Gebäudekomplexe in Verbindung mit einem Wegenetz browserbasierend überall auszugeben, auf dem Terminal, Handy und im Internet.“ betonen die Gründer und Geschäftsführer Dr. Björn Clausen und Dipl.-Ing. Adrian Zentner. Guide3D vereint innovative Techniken: Virtual Reality (VR), Navigationssysteme, das Internet und interaktive Touchscreens. „Zuse wäre erstaunt, zu welchen beeindruckenden Entwicklungen seine Rechenmaschine führt.“ bemerkte einer der Besucher des Eröffnungssymposiums. „Die Besucher unseres Standes waren überzeugt, unser interaktives Leitsystem hätte sie gezielter und schneller durch die komplexen Gänge des Technikmuseums zum Lokschuppen II, der Tagungshalle geführt.“ sagt Dr. Clausen.

Tüftler und Entwickler auf Augenhöhe mit Konrad Zuse

Die Retrospektive über die außerordentlichen Errungenschaften eines der bedeutendsten deutschen Entwickler ließen die Besucher und Aussteller der Auftaktveranstaltung zum Zuse-Jahr 2010 Begeisterung und Motivation für die eigene Zukunft schöpfen. Genau wie Zuse einst, stehen die jungen Gründer des Zuse Instituts, der FU und der Beuth Hochschule Berlin vor der Herausforderung, ihre eigenen Ideen zu entwickeln und Unternehmertum in der Wirtschaft zu beweisen. Prof. Dr. Sabine Glesner, Professor für Informatik an der TU Berlin ist der Meinung: „Wenn Konrad Zuse seinen Plankalkül konsequent durchgesetzt und weiter entwickelt hätte, hätte er selbst gemerkt, wie visionär seine Idee dieser Programmiersprache eigentlich ist.“

Über das Eröffnungssymposium zum Zuse-Jahr 2010

Die Auftaktveranstaltung am 20. April 2010 in Berlin ist offizieller Startschuss für das Zuse-Jahr 2010. Die Technische Universität Berlin und das Technikmuseum Berlin ehren damit den deutschen Computerpionier Konrad Zuse hundert Jahre nach seiner Geburt. Das Zuse-Jahr 2010 steht unter der Schirmherrschaft von Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

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